Schnipp-schnapp? Oder ab in die Truhe?

Dem Sensenmann ein Schnippchen schlagen – oder ihn wenigstens möglichst lange vom Hals halten – davon lebt eine ganze Industrie. Doch vor (möglicherweise) wirklich wirksamen Methoden schrecken die Menschen noch zurück. 954.jpg

Eine Studie an den Eunuchen des Kaiserlichen Hofs der Joseon-Dynastie (1392-1910) in Korea ergab, dass sie durchschnittlich zwanzig Jahre länger lebten als nichtkastrierte Männer. Interessanterweise traf das jedoch nur zu, wenn ihre Hoden vor dem Alter von fünfzehn entfernt worden waren. Geschah das nach Beginn der Pubertät und hatte der biochemische Einfluss des Testosterons schon eingesetzt, war der Unterschied weniger auffällig. Ganz abgesehen von den Auswirkungen auf den Fortbestand der menschlichen Rasse wäre es allerdings etwas extrem, wenn Männer versuchen wollten, sich durch eine frühzeitige Kastration noch weitere zwanzig Jahre zu erkaufen. (Sue Back, Alles, was bleibt)

Eine andere Methode ist die Kryonik. Hier lassen sich Menschen kurz nach ihrem Tod einfrieren in der Hoffnung, daß spätere, wissenschaftlich weit fortgeschrittene Generationen sie wieder auftauen und zum Leben erwecken – und dann hoffentlich nicht in den Zoo stecken.

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